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Fahrbericht: Tunetec Audi A4 2.0 TFSI
A4 im Fitnessstudio

Nachdem wir mit unserem A6 vor einigen Jahren schon sehr gute Erfahrungen mit Tunetec in Berlin gemacht haben, dachten wir: Was dem A6 gut tut kann dem A4 nicht schaden.
So traten wir mit unserem Redaktions A4 die Reise nach Berlin an.

Auf der Autobahn A9 konnten wir gleich noch wichtige Zeiten messen, vor allem die Elastizität war uns da wichtig (Ergebnisse siehe Kasten)
Unser A4 2.0 TFSI ist mit seinen 200 Turbo PS/147 kw und 280 NM zwar nicht untermotorisiert, allerdings hat man das Gefühl, er wäre obenrum etwas zugeschnürt.
Also hat sich Sascha Felsch von Tunetec der Sache angenommen.
Im Vorfeld haben wir geklärt, dass etwa 250 PS und 345 NM möglich sind ohne dem Motor oder sonstigen Anbauteilen zu schaden. Um jedoch genauere Aussagen treffen zu können, bedarf es natürlich einer protokollierten Testfahrt. Herr Felsch übernahm also das Steuer und wir das Notebook, dass alle notwendigen Meßdaten aufzeichnete.
Nach einigen Teil und Volllastetappen machten wir uns zurück auf den Weg zur Tunetec Zentrale, um dort die Messdaten im Detail auszuwerten. Es stellte sich heraus, dass Audi unseren A4 obenrum extrem angefettet hat, was nicht erforderlich wäre. Die Leistung des Motors lies sich aus den gewonnen Daten einwandfrei errechnen und zeigte uns, dass unser A4 die angegebene Serienleistung auch erreicht.
Nun war aber Schluss mit Notebook und warmen Büro, es ging ab in die Werkstatt.
Schließlich musste das Motorsteuergerät raus.
Man sieht gleich, dass Herr Felsch sein Handwerk versteht und dies nicht zum ersten Mal absolvierte.  In wenigen Minuten liegt das Herz der Fahrzeugelektronik frei.

Nun geht es ans Eingemachte, das Steuergerät wird geöffnet und der Speicherchip angezapft.

Entgegen unseres A6 muss beim A4 nicht mehr gelötet werden. Hier gibt es auf der Platine mehrere Kontakte die mit einem Lese-/Schreibgerät verbunden werden müssen. (BDM)
In dieser Zeit haben wir Sascha in Ruhe gelassen und uns für etwa 2 Stunden mit seinem „scharf gemachten“ Bora auseinander gesetzt (Bericht ist im Tuningbereich zu lesen).
Nach erfolgreicher Programmierung und Einbau des Steuergerätes folgte der spannende Teil.
Zündung an, Motor starten, …  Hört sich an wie vorher.
Also ab auf die Strecke: Holla die Waldfee !


Der A4 fährt sich wie ausgewechselt, als ob jemand die Fesseln durchtrennt hätte.
Ein ganz neuer Motor könnte man denken.
Willig dreht er hoch bis zum Begrenzer, der Vorwärtsdrang will nicht enden, schnell passiert die Tachonadel die 200er Marke (in exakt 23 Sekunden). Bei knapp über 260 km/h bleibt die Nadel dann stehen. Wir haben echte 245 km/h gemessen.
Beeindruckender sind jedoch die Elastizitätswerte. Diese sind  im normalen Verkehrsgeschehen am wichtigsten und stellen den nutzbareren Wert dar. (Hierzu bitte den Kasten studieren.)

Neben der beeindruckenden Mehrleistung konnten wir nach Vergleichsfahrten auch eine Spritersparnis feststellen. Im Stadtverkehr ging der Durchschnittsverbrauch erfreulich um etwa 0,5 Liter und überland 0,8 Liter zurück. Gleiche Fahrweise wie vor der Optimierung vorausgesetzt. (Dies ist hauptsächlich auf das höhere Drehmoment zurückzuführen.)
Alles in allem eine lohnende Investition.
Bei Tunetec werden 990,- € für das 2.0TFSI Tuning aufgerufen.
Angesichts dessen, dass man die gleiche Leistung wie mit einem kostenintensiveren V6 3,2 FSI bekommt, ein faires Angebot.




hier gehts zu Tunetec
Technische Daten
  vorher nacher
Leistung (KW/PS) Nm 147/200 280 Nm 183/250 345 Nm
80-120 km/h 3. Gang 5,1 sec 4,0 sec
80-120 km/h 4.Gang 6,6 sec 5,2 sec




 
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Randnotizen
Vito E-Cell fährt abgasfrei und leise
Mercedes-Benz bringt ersten E-Transporter in Serie / Tests in Stuttgart und Berlin

„Das Beste oder Nichts“ zu machen, war das Motto von Gottlieb Daimler. Und das habe sich der Stuttgarter Fahrzeugbauer auch auf seine Fahnen geschrieben – so Volker Mornhinweg, der neue Leiter des Geschäftsbereiches Mercedes-Benz Transporter, der jetzt in diesem Zusammengang etwas ganz Besonderes präsentieren konnte: den Vito E-Cell, den weltweit ersten Elektro-Kleintransporter, der in Serie produziert wird und dessen Fertigung bereits angelaufen ist. Zunächst ist eine Kleinserie von 100 Fahrzeugen aufgelegt – 50 davon werden in Stuttgart, die anderen 50 in Berlin ausgeliefert und auf Herz und Nieren getestet. Weitere 2000 Fahrzeuge sind ab 2011 geplant.....von Eva-Maria Becker

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Hohes Risiko bei zu wenig Abstand
Unfallforscher fordern intelligente Tempomaten und Notbremssysteme

Enges Auffahren, wildes Hupen und riskantes Ausbremsen – vor allem auf Autobahnen machen sich diese Arten der Nötigung breit. Wer so rowdyhaft unterwegs ist, sorgt nicht selten für Unfälle, wie entsprechende Statistiken untermauern. Solches Verhalten kann nämlich beim bedrängten Verkehrsteilnehmer Angst und Panik auslösen und mitunter sogar zu Unfällen mit tödlichen Folgen führen. .....von Eva-Maria Becker
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Weniger Verbrauch durch Optimierung bewährter Technik
Zulieferer Schaeffler hat mit Porsche ein CO2-Demo-Fahrzeug entwickelt

Eine wesentliche Aufgabe sieht die Schaeffler Gruppe Automotive in der Entwicklung neuer Techniken zur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Kohlendioxid-Emissionen. So wurde im Rahmen der IAA 2009 die weltweit erste elektrohydraulische vollvariable Ventilsteuerung Uniair präsentiert, die zunächst im Alfa Romeo Mito MultiAir zum Einsatz gekommen ist und seither schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Zudem hat der Automobilzulieferer aus Herzogenaurach ein effizientes DSG-Getriebe mit Trockenkupplung entwickelt, das seinen Serienstart im VW Golf hatte. Dabei arbeitet Schaeffler eng mit den Automobilherstellern zusammen. So wurde gemeinsam mit Porsche das Demonstrationsfahrzeug „CO(2)ncept –10 %“ auf Basis des neuen Cayenne V8 mit optimierten Bauteilen in Antriebsstrang und Fahrwerk entwickelt, das rund zehn Prozent weniger Kraftstoff verbraucht als das vergleichbare Serienfahrzeug.....von Eva-Maria Becker
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Lexus LFA
LEXUS PRÄSENTIERT SERIENVERSION DES LFA BEIM „FESTIVAL OF SPEED“

Lexus bringt in diesem Jahr zwei Fahrzeuge zum legendären „Festival of Speed“ in Goodwood (Südengland). Neben dem LFA Rennwagen, der im April den Klassensieg beim 24-Stunnden-Rennen auf dem Nürburgring herausfuhr, präsentiert Lexus auch die produktionsreifeSerienversion des ausverkauften 560 PS-Supersportwagens. Beide Fahrzeuge nehmen am„Rennen“ durch den Schlosspark des Earl of March teil. Der Rennwagen kommt mit derauthentischen Patina eines echten Siegers zum Einsatz: Das Auto trägt noch den Staub undGummiabrieb vom Einsatz am Nürburgring zur Schau.

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Gewerbliche Kunden im Visier
Peugeot hat ein spezielles Leasing-Konzept für Businesskunden

Mit dem Angebot „Peugeot Professional“ will der französische Hersteller erreichen, dass Flotten- und Nutzfahrzeug-Kunden künftig noch umfassender betreut werden. Ziel dabei ist natürlich, dass noch mehr gewerbliche Kunden gewonnen werden können. Stefan Moldaner, Direktor Vertrieb Businesskunden, Nutzfahrzeuge und Gebrauchtwagen, ist dabei zuversichtlich: „Wir wollen im gewerblichen Segment überproportional wachsen. Mit neuen Strukturen, mehr Mitarbeitern und einem gestärktem Händler-Netz ist Peugeot Professional bestens aufgestellt.“.....von Eva-Maria Becker
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